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Geschichte der Tischtennisabteilung

Tischtennis wurde Mitte der 50er Jahre besser bekannt. Man brauchte im Gegensatz zum Tennis der Reicheren ein Spiel für die ärmere Bevölkerung. Und da erfand man in Anlehnung zum Tennis das raumsparendere und billigere Tischtennis.

In Kuchenheim fing alles bei den Schlaegers an. In ihrem Kuhstall war der nötige Platz vorhanden1 und so fanden sich 1955 einige Jugendliche zusammen mit der Absicht Tischtennis zu spielen. Man hatte noch keine genormten Platten, man spielte einfach auf einem großen Tisch der euch heute noch bei Schlägers steht. Tischtennisschläger heutiger Güte kannte man noch nicht. Man spielte zuerst mit Kochschaufeln. Später mit Küchenbrettchen. Tischtennisbällchen bestanden noch aus Abrazzo und hatten längst nicht die Haltbarkeit und Elastizität unserer heutigen Bälle. Später verbesserte man die Platte, man hatte höhere Ansprüche und stellte eine neue Plane aus Federnutbrettern her.

Die Gründer der Abteilung waren Werner und Karl-Heinz Schlaeger, Erich Wershoven, Franz-Josef Schwarz, Paul Santema und Gerhard Meier. Sie trugen erste Meisterschaften um 6 Gelddollar aus. Bald darauf hatte man die Absicht, Meisterschaftsspiele mitzumachen und sah sich deshalb nach neuen Räumlichkeiten um. Man fand sie im Kuchenheimer Hof, dem einstigen Vereinslokal des TV Kuchenheim. Von da an ging es bergauf. Man stellte eine erste Mannschaft mit den Spielern Laumann, Schwarz, W. Schlaeger, Brölingen, Hackhausen und Alesius auf. Auch andere Spieler wie J.Schneider, Th.Firmenich, H.Breuer und Stefan Lützenkirchen spielten bald mit und man spielte ab 1960 in der Meisterschaftsrunde mit.

Da man alles noch nicht so ganz ernst nahm und die Theke gleich neben den Platten war, trank man beim Spielen und vor allen Dingen nach dem Spielen auch schon mal ein Kölsch. Zu Auswärtsspielen fuhr man mit bis zu 12 Mann in einer Isetta und da man auch beim Gegner nach dem Spiet einem Bierchen nicht abgeneigt war, landete manch einer auch schon mal mit dem Auto im Graben.

Mitte der 60er Jahre wechselte man erneut das Spiellokal und zog mit knapp 20 Mann in die neugebaute Turnhalle um, wo auch heute noch gespielt wird. Man spielte noch immer in der untersten, damals noch einzigen Kreisklasse und hatte erst 1967 den Ehrgeiz, mit neuen Spielern wie Sloot und Langen den Aufstieg in die Kreisliga anzustreben, den man auch ereichte. Aber man konnte sich dort nicht halten und stieg im nächsten Jahr wieder ab. Anfang der 70er Jahre hatten sich schon so viele Mannschaften gemeldet, daß man die Kreisklasse in eine erste und eine zweite Kreisklasse unterteilen mußte. Kuchenheim spielte in der 1.Kreisklasse weiter. Obwohl Jugendarbeit betrieben wurde, entdeckte man keine neuen Talente und spielte bis 1978 mit nahezu noch den gleichen Leuten wie zu Beginn. Lediglich der Jugendliche Heinz-Josef Wüst konnte sich ab 1973 in die 1 Mannschaft hineinspielen. 1978 erfolgte dann der Zusammenbruch. Altere Spieler wollten nicht mehr weiterspielen, andere wechselten den Verein. Mit einer Rumpfmannschaft stieg man in die 2.KreiskIasse ab.

Erst der neue Abteilungsleiter Heinz Breuer, der nach Georg Brölingen, Stefan Lützenkirchen und Franz-Josef Schwarz dieses Amt übernahm, brachte die Wende. Mit den Jugendlichen Heinz-Josef Wüst und Günther Becker, die einen Übungsleiterlehrgang besuchten, versuchte er Jugendliche zum Tischtennissport zu interessieren. Mitte 1979 hatte man die ersten Jugendlichen wie Willi Schaffrath und Jürgen Klein schon in die Herrenmannschaft integriert. Und man meldete zur Spielzeit 1979/80 erstmalig eine Jugendmannschaft mit den Spielern A.Burchardt, R.Schumann, Th.Backer, F.Basse und D.Höller an. Dann traten die ersten Mädchen der Abteilung bei, die ab 1980 ebenfalls eine neue Jugendmannschaft bildeten. Heute 1981 hat der KTV schon 4 Jugendmannschaften gemeldet. Auch die Herrenmannschaft hat man verjüngt und um die Stammspieler G.Brölingen und H.Breuer, die immer noch mit ihren alten Brettchen spielen, neu aufgebaut. Man strebt einen erneuten Aufstieg in die 1.Kreisklasse an, mit der guten Vorraussetzung, die Herbstmeisterschaft errungen zu haben.

Die Tischtennisabteilung hat sich in den letzten 2 Jahren schwer gemausert und der Vorstand des KTV kann sich an den Aufschwung noch nicht so richtig gewöhnen. 1980 trug man erstmalig die Vereinsmeisterschaft im größeren Rahmen in der neuen Dreifachsporthalle zur Freude aller Vereinsmitglieder durch. Dies soll beibehalten werden, und zur Jubiläumswoche richten wir unser TT-Turnier aus. Alle Kuchenheimer sind eingeladen, mitzumachen.

Nachdem Anfang der 50er Jahre der Tischtennis-Sport in Deutschland besser bekannt wurde, begannen auch einige Kuchenheimer, Tischtennis zu spielen. Im Kuhstall von Schlaegers begann alles. Auf einem einfachen Tisch und mit Küchenbrettchen wurden die ersten Bälle gespielt. 1959 wurde dann von Werner und Karl-Heinz Schläger, Erich Wershoven, Franz-Josef Schwarz, Paul Santema und Gerhard Meier die TT-Abteilung des TV Kuchenheim gegründet, und ab 1960 wurden im Saal des Kuchenheimer Hofs, wo heute die Raiffeisenbank steht, die ersten Meisterschaftsspiele ausgetragen. Die erste Mannschaft spielte mit den Spielern Edmund Laumann, Franz-Josef Schwarz, Werner Schläger, Georg Brölingen, Hans Hackhausen und Theo Alesius. Später kamen noch Spieler wie Josef Schneider, Theo Firmenich, Heinz Breuer und Stefan Lützenkirchen hinzu. Mitte der 60er Jahre wechselte man das Spiellokal und zog in die neuerbaute Turnhalle um. 1970/71 schaffte man zwar erstmalig den Aufstieg in die Bezirksklasse, stieg aber sofort wieder ab. Da man sich leider kaum um den Nachwuchs kümmerte, gab es bis 1978 lediglich eine Mannschaft mit fast immer den gleichen Spielern. So kam es fast zum Zusammenbruch. Lediglich dem Ehrenmitglied des TV Kuchenhelm, Heinz Breuer, ist es zu verdanken, daß es weiterging. Mit wenigen Spielern wie Georg Brölingen, Willi Schaffrath Günther Becker und Heinz Josef Wüst spielte man weiter. Heinz Josef Wüst und Günther Becker kümmerten sich verstärkt um die Jugendarbeit und meldeten 1979 erstmalig eine Jugendmannschaft. Dann ging es schnell aufwärts. 1981 wurden schon 5 Jugendmannschaften und eine zweite Herrenmannschaft gemeldet. 1982 kam dann die erste Damenmannschaft hinzu. Ständig vergrößerte sich die Abteilung und ab 1986 veranstaltete man dann jährlich ein großes Tischtennis-Turnier in der großen Dreifachsporthalle. Den größten Erfolg hafte man dann 1987. Die 1 Herrenmannschaft mit den Spielern Rolf Heinl, Wolfgang Boneß, Thomas Backer, Heinz Josef Wüst, Jörg Wackertapp und Ralf Schüler setzte sich gegenüber 100 Mannschaften auf Kreisebene durch und stieg wieder in die Bezirksklasse auf.

In der letzten Saison wurden schließlich 6 Herren, 1 Damen und 2 Jugendmannschaften gemeldet. Dabei haben über 350 Spielerinnen und Spieler seit 1978 am Training oder Spielen der Tischtennis-Abteilung teilgenommen und man hat heute mehr als 90 Mitglieder. Als Abteilungsleiter waren von 1960 - 1975 Georg Brölingen, von 1975 - 1977 Stefan Lötzenkirchen, von 1977-1978 Franz Josef Schwarz, von 1978-1982 Heinz Breuer, von 1982-1985 Willi Schaffrath und seit 1985 Heinz Josef Wüst tätig. Außerdem gehören Heinz Josef Wüst (seit 1981), Wolfgang Boneß (seit 1983) und Claudia Schmitz ( seit 1986) dem Tischtennis Kreisvorstand an.